Begleitung
Manchmal braucht es einen sicheren Raum, um sich selbst besser zu verstehen – oder einander neu zu begegnen.
Ob allein oder zu zweit: In der therapeutischen Begleitung entsteht Raum für das, was berührt, herausfordert oder sich verändern will.
Dabei sind Körper, Sprache und Beziehung nicht voneinander zu trennen – sie werden als Spiegel innerer Prozesse verstanden und in die gemeinsame Arbeit einbezogen. Systemisch, körpernah und mit wissenschaftlichem Fundament.

Zwei Wege
Manche kommen mit einem Anliegen, das sich zuerst im Gespräch zeigt. Wir beginnen mit Worten, und der Körper kommt dazu, wenn er etwas zu sagen hat.
Manche kommen mit etwas, das sich zuerst im Körper zeigt. Spannung, Erschöpfung, das Gefühl, nicht in sich zu Hause zu sein. Dann beginnen wir dort, auf der Liege, unter Berührung, und die Worte kommen, wenn sie kommen wollen.
Beides ist möglich. Beides ist eine vollwertige Sitzung. Keine feste Reihenfolge, kein Schema.
Worum es gehen kann
Beziehung. Nähe und Distanz, Streit und Sprachlosigkeit, Umbruch und Neuanfang. Innere Unruhe, Erschöpfung, körperliche Signale, die niemand recht einordnen kann.
Ein Herzstück meiner Arbeit ist die Zeit, in der aus zwei Menschen eine Familie wird. Kinderwunsch, Schwangerschaft, die Monate und Jahre nach der Geburt. Eine Phase, in der sich alles verschiebt. Der Körper, der Schlaf, das Begehren, die Rollen. Als Frau zu sich und dem eigenen Körper zu finden, der gerade alles verändert. Als Paar wieder zueinander, wenn Liebende zu Eltern werden.
Nach einer Geburt verändert sich mehr als der Alltag. Der Körper ist ein anderer. Das Körpergefühl auch. Vieles davon ist körperlich und hormonell begründet, und kaum jemand spricht darüber. Es wird abgetan oder mit einem schnellen Rat erledigt. Dabei steckt so viel mehr dahinter. Ein neues Verhältnis zum eigenen Körper. Zur eigenen Lust. Zur Nähe in der Partnerschaft.
Kaum jemand spricht darüber. Also tue ich es.
Intimität gehört für mich untrennbar dazu, aber selten so, wie man denkt. Oft führt der Weg über den Körper und das Nervensystem. Über Schlaf, Erschöpfung, Regulation. Was wir Lust nennen, hängt an Zuständen, die viel früher beginnen. Ich verstehe Sexualität nicht als Problem, das behoben werden muss. Eher als einen Weg zu einem lebendigen Verhältnis. Zu sich, zum eigenen Körper, zu anderen.
Wie ich arbeite
Mit dir, nicht an dir. Ich sehe dich nicht als etwas, das repariert wird, sondern als Mensch in seinem Geflecht aus Körper, Beziehung und Geschichte.
Neben dem Gespräch fließen Körperwahrnehmung, Atem, Stimme und systemische Fragen ein. Mal über das Wort, mal über den Körper. Was gerade dran ist, zeigt sich im Tun.
Das Erstgespräch
Wir lernen uns kennen, telefonisch oder vor Ort. Wir schauen, worum es geht und ob es zwischen uns passt. Kein Zwang zu einer längeren Zusammenarbeit. Nur der erste Schritt.
Rahmen und Konditionen
Meine Arbeit ist eine private Leistung und wird nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die genauen Preise für Einzel- und Paarsitzungen veröffentliche ich rechtzeitig vor der Praxiseröffnung an dieser Stelle.
Sitzungen finden in meiner Praxis in Heidelberg statt. Eine Sitzung dauert in der Regel sechzig bis neunzig Minuten, je nachdem, ob du allein oder zu zweit kommst.
Aktuell
Ich nehme ab Frühjahr 2027 wieder Anfragen an. Wer sich vormerken lassen möchte, schreibt mir gern oder abonniert meinen Newsletter Beides spricht.

